Alle Beiträge von joergdroland

Von der Mur bis zum Schwarzen Meer Teil III  Sofia (BRG) – Kap Emine am Schwarzen Meer (BRG)

Unser beider Bemühungen, unser mittlerweile ans Herz gewachsene Fahrräder, nach Hause zu verfrachten scheitern allesamt. Karl schafft es nach einem langen Tag sein 1200 KM altes Rad am Rad-Flohmarkt zu verkaufen und mein Versuch das Rad der Caritas zu schenken scheitert leider wegen Abwesenheit. Zum Schluss hat mein Rad dann doch noch leicht geschwächelt und ein schleichender Patschen begleitete uns nach Sofia.  Maxi unser Vermieter  freut sich nun über ein grünes Venice-Rad, bestens getestet von Frohnleiten bis Sofia.

Caritas in Sofia – der Weg war umsonst – keiner da!

Mit fünfstündiger Verspätung trifft Eva mit dem Flixbus in Sofia ein, mit dabei zwei prallvolle Rucksäcke plus Bergschuhe. Jetzt wird mal Wiedersehen gefeiert und Karl verabschiedet. Dann wird umgepackt, vom Radsetup zum Weitwandersetup und der Rest wird wieder verpackt und verschickt. Ich übe schon den Umstieg zum Wandern und erkunde Sofia zu Fuß.

Klein LKW 😁 auf Sofias Strassen 
Das letzte Bier/Bloody Mary zusammen.
Logistik-Arbeit
Noch mit Flip-Flops😉
Los gehts – auf nach Norden – Bergwärts

Mit dem Zug gehts hinauf in die Berge, wir fahren nach Gara Lakatnik und steigen die ersten 800 HM, geplagt vom Rucksack und schlechten Wetter, hinauf zur Hut  Trustenaya. 

Innen und außen – gleich nass.

Nach dem Dorf Lakatnik wird es besser und rechtzeitig (vor Sonnenuntergang) treffen wir auf der Hütte ein. Hier heroben (auf 1150m) werden im großen Stil Himbeeren angebaut und die Ernte wurde gestern beendet, nun wird Himbeer-Wein fermentiert. Schmeckt gar nicht so schlecht.

Überlastung – mein Rucksack schhwächelt 😶

Bei meinen Vorträgen erzähle ich immer, dass die ersten drei Tage die schwierigsten sind. Wie recht ich doch habe, der schwere Rucksack, das – meist miese Wetter … und die verbesserungswürdige Kondition. Radfahren ist doch eine andere Belastung. Die heutige Etappe haben wir wegen extremer Schlappheit und ständigem Donnergrollen schon frühzeitig abgebrochen. Leider wegen Wasserknappheit (dafür Internet) ohne Abendessen ins Zelt. Also schreibe ich meinen Blog, anstatt zu kochen. Die letzten zwei Tag sind wir durch endlos-schöne Buchenwälder auf und ab gewandert, und sind dabei Slalom gelaufen wegen der vielen Lacken die überall stehen. Es regnet sehr viel. Noch schlimmer für die zwei Montainbiker die wir immer wieder treffen, sie sind kaum schneller als wir, weil sie ihre Räder ständig tragen müssen.

Bearbeiten

Eva wandelt im Buchen-Zauberwald

Die zwei symphatischen Radler fahren ins Tal hinunter um Gepäck zurückzuschicken, sie sind einfach zu schwer mit ihrem ganzen Zeug. Wir übrigens auch, weil Essen für zehn Tage im Rucksack wiegt anständig. Viele Hütten hier auf dem KOM – EMINE – Weg sind unbewirtschaftet, bzw. liegen weit auseinander und sind in einem Tag (für uns) nicht erreichbar. Die gestrige Hütte (Hut Leskova) war verwahrlost und Eva hätte dort nicht um viel Geld geschlafen. Die Radler haben drinnen geschlafen und eingeheizt um ihr Gewand zu trocknen, wir haben im Shelter geschlafen, der war gut in Schuss und die Luft war herrlich.

Unterstand bei der Hütte Leskova – geschlafen haben wir auf den Tischen

Die Strecke bis zum Vitinya Pass „zaht sich mega“ Wir gehen immer noch stundenlang durch (schöne) Buchenwälder, auffällig wenig Vögerl zwischern hier und überhaupt wenig Wildtiere sind unterwegs. Dafür schöne, fanasievolle Bäume links und rechts des Weges.

Baumann 

Dann doch Tiere; Hirten-Hunde attackieren uns gleich zu viert und wir bangen um unser Leben. Die Braunbär-Rückzugstaktik (ins Gesicht schauen und langsam zurück gehen) funktioniert auch hier und wir kommen ohne Kratzer davon. Uff. 😌 Nach kurzer Beratschlagung und Nervenflattern entscheiden wir uns für einen weitläufigen Umweg und ohne GPS hätten wir wahrscheinlich schwer zu unseten Weg zurückgefunden.

Unser Zeltplatz beim Berg Murgash – eine berüchtigte Wetterscheide. 

Und wahrhaftig am nächsten Tag kaum noch Regen, trotzdem am Nachmittag latschen wir auf dirty roads – so schlammig und rutschigwie wir es noch nie gesehen haben. Die Ankunft am Vitinya Pass war ein Highlight, überraschendweise gibt es dort einen improvisierten Würstelstand. Ein Ehepaar grillt und kocht dort für die Fernfahrer die extra von der Autobahn abfahren um hier zu essen. Es gibt vier Tische und wir sitzen direkt neben dem Griller, der Cevapcici-Rauch nebelt uns ein, der Grillmeister lacht uns an und wir genießen kalte Pommes, Schokoriegel, Fanta und Bier. Für die Augen gibt es die herrliche Kulisse der Fernfahrer-Szene, kein einziger PKW bleibt während der eineinhalb Stunden hier am Pass stehen.

Würstelstand am Vitinya-Pass

Jetzt suchen wir uns noch ein nettes Zeltplatzerl. „Davischdane“ 

Wir haben eins gefunden, leider hat Eva bei der Suche Flip verloren, Flop ist nun ganz einsam und Eva ganz traurig, sie ist mit einem Bein zuviel aufgewacht. Dazu muss ich erwähnen; dass sie meine Methode der Befestigung am Rucksack ausgeschlagen hat.

Hier sind wir!

Das Gelände wird abwechslungsreicher und zwischendurch gibt es auch richtige Rastbankerl. Langsam kommen wir nun ins Rollen, das ist der Zustand, wenn wir über den Boden gleiten und das Gehen genießen. Die Navigation bleibt trotzdem schwierig allein schon der kyrillischen Schrift wegen.

Wo gehts nur zum Schwarzen Meer?

Die heutige Etappe ist unsere letzte in den West-Balkan-Bergen, morgen sind wir schon im Zentral-Balkan-Gebirge unterwegs, das heißt – es geht höher hinauf und es wird rassiger. In der Chavdar-Hut sind wir die einzigen Gäste und … das heißt, es gibt einen Wirt, heißt weiter … es gibt etwas zu essen.😛 Wir sitzen am Stammtisch vor dem Haus, in der Hand ein Hopfen-Kompott  und freuen uns an der Abendsonne. Später noch treffen unsere zwei Montainbiker ein, sie haben nun kräftig abgespeckt, einen Ruhetag eingelegt und versuchen jetzt mit der light-version weiter zu radeln. Wir werden auch immer leichter, mit jedem gegessenen Müsliriegel oder Packerlsuppe tragen wir um 150 g weniger! 

Eva und die Chavdar-Hütten-Katze

Der nächste Tag bringt uns die bisher schönste Etappe, wir gehen zu 80 % über der Baumgrenze, den Kamm entlang und haben einen wunderbaren Blick nach Norden und Süden, dazu perfektes Wanderwetter und anschließend eine florierende Hütte mit einem Aussichts-Platzerl. Den Platz haben wir dann für Stunden nicht mehr verlassen, wir haben Dinko kennengelernt, einen ehemaligen bulgarischen Skitrainer aus Basko und haben unsere ersten 100 Kilometer gefeiert.

Pferde-Familie auf dem Berg Baba
Unser Jausen-Platzerl auf der Murgana Hütte

Auf der Hütte gehts rund, gleich zwei Feiern (es ist Wochenende) finden statt. Auf die Frage nach dem Anlass, gibt es die Antwort: die Bulgaren brauchen keinen Grund zum feiern, sehr sympathisch. Auch zweimal bekommen wir ein Angebot mit zu tanzen und Dinko (der Ex-Trainer) gibt uns seine Telefonnummer, für alle Fälle. A perfect Hikingday.🤗 

Wir sind nun im Zentral-Balkan-National-Park unterwegs, man merksts gleich an den vielen Schildern und Tafeln. Unser erster 2000er heißt Kositsa und ist genau 2000,5 Meter hoch.  Trotz kleinem Grappa-Kater gehen wir 23 Kilometer und über 1000 Hm, wir biwakieren dann auf einer Alm über 2000 Meter und am Morgen haben wir gleich Besuch.

Kuh vor dem Fenster

Trotz der vielen Kühe, dominieren die Pferde in dieser Gegend. Die Tiere lassen sich kaum beeindrucken von uns Menschen, wenn wir vorbei gehen heben sie kaum den Kopf, nur wenn Fohlen dabei sind, sind sie aufmerksam.

Cowboy – Indianer – Gegend

Heute stehen wir auf dem höchsten Punkt bisher, dem Vehzen Peak (2198m) unspektakulär ist die Gipfellandschaft, eher einer Steppe gleich und trotzdem sehr reizvoll.

Eva am Vehzen Peak

Leider hat Eva zwei fette Fersenblasen aufgerissen und wir stecken ein wenig zurück. Verlängerte Mittagspause bei der Kozya Stena Hut auch um ein wenig den meistens in Großgruppen wandernden Bulgaren zu entkommen.

Zuerst Linsensuppe und dann Eva verkleben.
Hoffentlich hält die Konstruktion

Langsam erholen wir uns von den langen Etappen und von der „Gastfreundschaft“,  speziell von der Echo Hut. Dort sind wir nach 11 Stunden und 1400 Höhenmeter im Aufstieg spät am Abend angekommen und hatten einen Bärenhunger und waren erschöpft. Auf unseren Anfragen hin gab es folgende Antworten: No food, no bed, no tent and beer: maybe later! Erst mit Hilfe von Peter und einem anderen hilfsbereiten Bulgaren konnten schlussendlich alle unsere Bedürfnisse gedeckt werden. Die Erfahrung haben wir nun schon öfter gemacht, zuerst wird einem einmal ein Nein entgegengeschmettert und wenn man nicht locker lässt (und selber locker bleibt) tauen sie auf und alles ist möglich. Dieses Verhalten ist eher bei der älteren Generation anzutreffen, die jüngeren BulgarenInnen sind meist sehr offen und hilfsbereit. Beim Orloyo Gnezdo Shelter haben wir uns z.B. nichts erwartet und wir sind auf einen freundlichen Wirt inklusive freundlichen Gasthaus gestoßen.

Orloyo Gnezdo Shelter

Wir ziehen weiter durch den Nationalpark dem höchsten Gipfel (Botev-Peak) entgegen und kosumieren die lässige Gegend um uns herum.

Eva mit dem Arc of Freedom Monument
Horizont
Entlastung – der Rucksack ist wieder deftig schwer😓

Heute ist Ruhetag – die formidableste Hütte bisher und ein richtiges Zimmer lassen uns nicht lange überlegen – wir rasten und lecken unsere kleinen Wunden. Eva hat neben den drei Fußblasen auch noch eine Fieberblase bekommen und ich kämpfe gegen Schlappheit. 

Dobrila Hut – dahinter der Versuch ein Appartement-Haus zu errichten

Wir haben zwei wunderschöne Wandertage hinter uns, als Draufgabe gibt es dann noch den höchsten Punkt unserer Reise. Botev Peak ist zwar kein richtiger „Peak“ dennoch ist er der dritthöchste Berg in Bulgarien und somit der König im Balkangebirge. Der Weg dorthin führte uns zur Vasil Lewski Hütte, benannt nach dem Freiheitskämpfer der Bulgarien zur Zeit der nationalen Wiedergeburt. Heute nennt man ihn den „Apostel der Freiheit“ , die Hütte ist ihm würdig, mitten im Buchenwald liegend, sehr lauschig, sehr einladend. Bekannt ist der Botev auch, vor allem für seine rasanten Wetterumstürze. Auf seinem Gipfel gibt es nicht nur eine Wetterstation, auch ein dicker Fernsehsender ragt in den Himmel.

Botev Peak – ein Gipfel voller Infastruktur.
Beim Abstieg vom Botev sind wir dann schon im Nebel verschwunden.

Das erste Mal gehen wir mitten durch eine Schafherde. Diesen Mut bringen wir nur auf, weil der Schäfer vor uns geht und die Hunde dirigiert. Um Schafherden machen wir sonst einen weiten Bogen, weil die  Schafe meist von Hunden bewacht werden und die nehmen ihren Job äußerst ernst!😌  Auch den ersten Pool gibt es unterwegs, Eva ist noch zaghaft und taucht nur halb ein. Beim Aufstieg kommt uns dann auch noch „Beklemeto“ entgegen. So tauften wir den Streuner-Hund der uns schon mehrfach begleitete, das erste Mal vom BeklemetoPass an. Er war in Begleitung eines Wanderes hat uns erkannt und nach kurzem Zögern hat er kehrt gemacht um uns auf den Gipfel zu begleiten. Danach schloss er sich einem anderen Pärchen an und war wieder weg.

Beklemeto – der Streuner (sehr sympathisch, er hat nie gebellt)

Am Abend steuern wir die Mandrata Hut an, dort sind 50 Montainbiker eingecheckt und wir stellen unser Zelt zu den anderen 20. Wie immer gibt es hausgemachten Rakia und wir feiern noch ein klein wenig unseren Gipfelsieg mit wieder einmal sehr netten BulgarInnen…

… und 8 kleinen Hirtenhund-Puppies
Mandrata Hut – wir trocknen und ziehen weiter!

Manchesmal gibt es auch versicherte Stellen und der Blick fällt in die Tiefe – richtig gefährlich wird es aber nie.

Versicherter Steig
Aber prinzipiell wird es nun flacher und die Gipfel nehmen zum Schwarzen Meer hin deutlich ab. Wir sind jetzt zwischen 1000 & 2000 Meter über dem Meer unterwegs und die Gegend ist von Wacholdersträuchen überwuchert. Deren Beeren schmecken leider nicht so gut wie die unzähligen Preisel und – Blau -Beeren die wir zwischendurch immer wieder genascht haben. Der Wacholder drängt auch das Vieh zurück und die Herden werden weniger… Gin trinken die Bulgaren überraschenderweise nicht.🤔

Eva im Wacholder – Land

Unsere Rucksackpausen (RSP) werden ( +/- fünf Minuten) penibelst eingehalten,  ansonsten drücken nämlich die sieben Zwetschgen auf unseren Buckeln schwer aufs Gemüt.

RSP am warmen Stein (Rucksackpause © (Anton & Angelika)

Oder so:

RSP ohne warmen Stein.
Wir sind in Uzana angelangt – der geografische Mittelpunkt Bulgariens. Hier ist im Winter der Bär los, immer Sommer fadisiert sich die Dame bei der Touristinfo offensichtlich und freut sich über Wanderer.

RSP-chen bei der Touristinfo in Uzana

Auch wenn Uzana geografisch in der Mitte Bulgariens liegt, unser Weg nach Osten ans Meer ist jetzt der kürzere, da die Höhenmeter weniger werden und somit die Kilometer schneller vom Fuß gehen.

Leider hat mich ein Insektenstich oder etwas ähnliches ein wenig vom Trail geworfen und wir müssen wegen Verschlechterung der Wunde (mitten im Gesicht) ins Tal stoppen und eine bulgarische Ärzterallye starten. Nach mehrmaligen hin und her entscheidet die Ärztin auf herpes simplex. Unser Ärzteteam in Wien (Danke an die Fam. Stix) hatte eine andere Diagnose und ich bin mir auch unsicher, da die Wunde nicht juckt oder schmerzt. Kurios war die Situation auf alle Fälle und zeitweise waren vier Leute im Einsatz, eine Mutter mit Sohn zwecks Übersetzung und die Ärztin plus meinereiner, der Patient. 

Danke an das Google Übersetzer App – Zimmer 49 – dort ist die Dermatologie.
Nach der Apotheke und einer Hotelnacht in Gradovo fahren wir mit dem Bus wieder auf die Berge und wandern weiter zur Buzluzdha Hut bzw. Berg. Dort oben steht ein irrwitziges Bauwerk, es erinnert an einen UFO Landeplatz mit UFO und wurde Anfang der 80-er zu einem Freiheits-Jubiläum gebaut. Mittlerweile ist es eine Ruine und die Vögel sind dort eingezogen.

Bilder folgen bei besseren Netz 🙂
 

Von der Mur bis zum Schwarzen Meer              Teil II    Donau-Radweg Backa Palanka (SRB) – Lom (BGR)

Über die Donaubrücke gehts rüber nach Backa Palanka gelegen in Serbien, auf der Brücke gibts einen Foto-Stopp und weiter eine problemlose Einreise nach Serbien.

Donaubrücke bei Backa Palanka  – #venicefahrradvonBarbara

Die ersten 20 Kilometer radeln wir auf Bundesstraßen und die Balkanis rauschen uns um die Ohren bzw. Satteltaschen. Die Alternative, den Donau-Damm entlang zu radeln, ist leider auch Essig. Keine Autos dafür grober, spitzer Schotter und jeden Moment in Erwartung eines lauten Knalls. Wir entscheiden uns für’s nicht Patschenpicken und somit für die Bundesstraße. Unser Abstandshalter (für Kinderfahrräder) bewährt sich in dieser Situation bestens.

Karl in Ronalda-Popo-Kühlposse

Während ich im Eisen-Elektroladen versuche für Karl ein neues Handy-Ladegerät zu besorgen, (Klassisch stecken lassen) ventiliert Karl seinen Unterleib.

Unterwegs zur Schotter – Piste.

Sperrlinien und Tempolimits sind für die Autofahrer hier eher Zierde als verbindliche Symbole. Die letzten 20 Km sind dann wieder fein zu radeln, nahe an der Donau und das Leben der Großstadt bahnt sich schon an.  Novi-Sad entpuppt sich als schöne und schwungvolle Stadt.

Wir suchen die Tourist-Info, ohne Internet gar nicht so easy – man ist verwöhnt.
Wahrscheinlich der Hauptplatz in Novi Sad

Beograd die Hauptstadt Serbiens hat viel zu bieten und geizt nicht mit Charme. Karl ist schwer beeindruckt von der Höhe der Menschen. Ich konzentriere mich auf die Betonarchitektur von Beograd die neben den Jugendstil-Häusern hervorsticht.

Betoncharme in Beograd
Hier ist das Leben nicht Fassade

Zwei Radführer haben wir schon abgeradelt und schicken diese mit überflüssigem Gewand nach Hause. Nach halbstündiger Bürokratie war es geschafft und das Packerl kommt hoffentlich zuhause an.

Karl und Ilonka von der Post

Zwischendurch gibt es Autozuckerln und wäre ich nicht mit dem Rad unterwegs würde ich sofort tauschen wollen.

Welch geile Schnauze – Ford Taunus

Des Nächtens ziehen Herr Karl und ich um die Beton-Jugendstil-Häuser und freuen uns über das Leben, das sich hier auf der Strasse abspielt. Ein Hotspot  jagt den Anderen und Belgrad ist zweifelsohne​ eine mitteleuropäische Metropole geworden.

Österreichische Botschaft in Beograd – frisch renoviert!
Karls Schlafzimmer in Beograd – eines Karls würdig!
Rainy day in Beograd , one more Cafe before we go/cycle

Die Ausfahrt aus Beograd war dann a bisserl happig und nachdem wir (und die LKW’s) die Donaubrücke passiert hatten, bekreuzigten wir uns. Die folgenden Kilometer bis nach Bescova ritten wir über einen Feldweg (von einem Extrem zum anderen) mit Blick in eine grandiose Auenlandschaft. Der Damm auf dem wir fahren bietet den Menschen Schutz vor  Hochwasser und den Tieren, besonders den Vögeln, Schutz vor den Menschen.

Karl auf dem Damm
Ein guter Platz für Vögel und andere Tiere

Wir fahren die Vojvodina weiter gegen Südosten bis nach Stara Palanka, das erste Mal seit langem treffen wir wieder Kühe und, leider auch, immer wieder Regen.

Sanfte Hügel – wie im Auenland.

In Stara Palanka (kurz vorher haben wir noch einen Zehner extra gemacht) trifft uns dann der Balkancharme mit voller Wucht. Wir wollen positiv bleiben, also; trotz Donau vor der Tür keine Gelsen im (Kinder)Zimmer und das Essen war gut! Mit dem Fährboot gehts heute über die Donau weiter auf die andere, serbische Uferseite. Die Norduferseite wird hier einen Steinwurf nach Osten entfernt rumänisch.

Die Donau bei Stara Palanka

In einer halben Stunde sind wir am Südufer und blicken auf die Festung in Ram. Außer uns sind noch zwei Radler an Bord, ansonsten gibt es eher wenig Donau-entlang-Strampler.

Fährboot nach Ram

Karl plant (eh klar) analog, natürlich mit seiner üblichen Zettelwirtschaft und gestochener Schrift. Als gelernter IT-ler mach ich die GPS-Planung, so ergänzen wir uns gut.

Die letzten Felder, von nun an wirds gebirgig

Die Donau wird nun schmäler und nach der Festung Golubac verengt sich das Tal und die Donau zwingt sich durch die Berge durch. Sie ist nun nur mehr 150 Meter breit.

Die Festung von Golubac

Berge heißt Tunnel, nicht weniger als 17 Tunnel durchqueren wir heute, selbstredend ohne künstliches Licht. Leider haben wir es nicht geschafft Karls (ganz) neues Licht in Betrieb zu nehmen und so helfen wir uns mit allem was wir haben. Stirnlampe und mein Dynamo- Funzilicht… und strampeln!

Tunnel-Setup

Nach 60 Km wird Madame wieder mal breiter, der große Durchbruch steht ihr aber erst bevor.

Auf der anderen Seite liegt Rumänien.

Wir fahren heute eine extrem lässige Etappe: durch das Eisenere Tor zwängt sich Madame Danuv weiter gegen Osten und wir folgen ihr dabei.

Donau-Durchbruch (Eisernes Tor)
Der Blick stromaufwärts

Der heißeste Tag ever und dazu noch über 400 Höhenmeter werden belohnt mit einem schönen Donau-Strand in Kladovo und anschließendem Dorffest. Das ganze Dorf (Stadt) ist auf den Beinen.

Ich hab die Donau getestet, gute 23 Grad hat sie hier

Weiter gehts gegen Südosten wir fahren nun in die kleine Walachei ein, wir treffen Walachen und sie leben in Wien, wie so viele Menschen hier irgendwo in Europa leben. Die Region entwurzelt sich, viele gehen (der Arbeit wegen) fort und wenige kommen wieder, und wenn dann meist nur zum Urlauben. Wir fahren durch Orte wo Häuser picobello dastehen und kaum Leute leben. Die Landschaft ist immer einen Blick links und rechts, weg von der Straße, wert. Manchmal scheint sie wie gemalen, von W. Turner persönlich.

Blick in die Walachei
Die Youngster unter den Sonnenblumen

Bei unseren heutigen Etappe haben wir den 1000-er „daradelt“ und trotz flussabwärts-Richtung über 2700 Höhenmeter gestemmt.

Tausend Kilometer sind getreten

Zum Abschied aus Serbien, gibts ein deftiges Frühstück. Wo auch immer wir waren, die Menschen waren hilfsbereit und überaus freundlich. Schön das Land auf diesen Weg ein wenig kennenzulernen.

Schnaps & Palatschinken – mal schauen was passiert 😳

Ist gut gegangen und mit a bisserl Regen erreichen wir Bulgarien, für uns beide ist es die erste Begegnung mit diesem Land. Entgegen unseren Erwartungen ist es hier , an der EU-Außengrenze sehr leise und unspektakulär. Kaum Autos oder LKW’s sind hier anzutreffen. Das erste Mal sind die Radfahrer in Überzahl. In unserem letzten Quartier in Negotin haben tschechische Polizisten gewohnt. Sie sind hier eingesetzt um die EU-Grenze zu sichern und patrouillen das Umland in Serbien. 

Karl reitet nach Bulgarien
Here we are, Bulgarien unser fünftes Land

Die ersten Dörfer in Bulgarien fallen mit deutlich schlechteren, äußeren Erscheinungsbild auf. Die Menschen sind nach wie vor sehr freundlich und winken, grüßen uns zu. 

Erster Stopp in Kapitanovtsi (Bulgarien) 60 cent fürs pivo

Wir erreichen ohne viel Verkehr Vidin, eine Stadt die vor 10 Jahren noch 80 000 Einwohner hatte, erzählt uns Anton, ein Vidiner der uns freundlicherweise mit dem Rad ins Center eskortiert.  Die Menschen siedeln ab und suchen in der EU oder sonstwo ihr Glück. Heute leben noch ca. 25 000 Menschen hier, es gibt kaum Arbeit.

Renovierungsbedarf in Vidin. 

Wir sehen die Stadt anders, eine lange Fuzo und eine schöne Donaupromenade laden zum flanieren ein, übrigens eine Tätigkeit die in jedem Land gerne ausgeübt wird. 😎 Dovischdane🙌 

Wir wollen Sviti Dimitra besichtigen, nach eineinhalbstündiger Suche haben wir sie gefunden, die zweitgrößte Kathedrale Bulgariens. Einmal sind wir sogar daran vorbei gefahren und nahmen sie nicht wahr. (scheinbar haben wir uns ein größeres Gebäude erwartet) 

Sveti Dimitar – Russisch Ortodoxe Kirche

Nach Mittag (und Hühnersuppe) legen wir los nach Lom, unterwegs gibt es immer wieder prächtige Industrieleichen zu sehen. Hier haben einst tausende Menschen gearbeitet.

Aufgelassene Fabrik unterwegs

Nach ewigem auf und ab und schwindlig werden vom Schlaglöcher umfahren, kommen wir um 18 Uhr in Lom an. 

    Ankunft in Lom nach 1200 Kilometer

    Karl und ich feiern ein wenig und aufgrund von Sprachproblemen bekommen wir immer das Falsche; Rot – anstatt – Weißwein; zwei – anstatt – einem Salat. Am nächsten Morgen fließt kein Wasser aus dem Hahn, haben wir zwar nicht bestellt, gehört anscheinend auch zum Balkancharme-Paket. 😉

    Besserer Balkancharme – Kiosk mit Ex-Villa

    Beim Kaffeetrinken im Ort stellt sich heraus, dass der ganze Ort wasserbefreit ist. Auch dort ist das WC außer Betrieb. 😌 

    Über einen Kilometer ist sie hier breit die Dame Danuv

    Wir verlassen nun die Donau und reisen nach Süden. Über das Balkangebirge gehts in die Hauptstadt Sofia. Eva kommt am Samstag mit unseren Rucksäcken in Sofia an und am Montag starten Eva und ich mit unserer Wanderung über das Balkangebirge. Heißt für mich ein paar  Tage Lepschi in Sofia. 😎 Karl wird uns verlassen und wieder nach Nord-West reisen, wie … steht noch nicht fest.

    Hier gehts weiter nach Sofia

    Von der Mur bis zum Schwarzen Meer    Teil I    Frohnleiten (A) – Ilok (HR)

    Am Montag den 9. Juli geht es los. Mit dem Fahrrad (orange Route) von Frohnleiten an der Mur nach Sofia (Bulgarien) und dann zu Fuß (lila Route )über das Balkangebirge zum Kap Emine am Schwarzen Meer…

    Von der Mur bis zum Schwarzen Meer
    Aufbruch in Rothleiten

    Wie immer gehts erst zu Mittag los, aller Anfang ist schwer und ein halber (Rad) Tag ist lang genug.

    Hauptplatz Leibnitz

    Die ersten 80 Kilometer sind gut gelaufen, der Popo hält mit und die Beine auch. Die Familie Mischinger hat mich gut aufgenommen und verköstigt (Danke Dani & Gitti) Jetzt warte ich in Flavia auf meinen Freund Karl, er reist (radelt) direkt aus Frohnleiten an, da er ja gut (besser) trainiert ist. Danach gehts weiter Richtung Bad Radkersburg. 

    Mur kurz vor Spielfeld
    Ankunft Bad Radkersburg

    Kein Fussball, sondern Buschenschank war angesagt. Herr Karl hat heute 130 km runtergekurbelt – der volle Wahsinn – der Preis dafür ist eine nicht mitgenommene Bankomatkarte und ein damit einhergehender Bargeldmangel. Gottlob sind wir in der EU und Geld ist nirgends kein Thema.😁

    Regentag in BR wir laben uns im Retro-Cafe Sattler

    Das Wetter ist  wieder besser und wir starten Richtung Sicheldorf um nach  Slowenien zu riden. Nur 50 KM lang sind wir dort. Die Häuser unterscheiden sich kaum von den Häusern in Österreich. Definitiv herrscht in Slowenien auch schon der Rasenmäherroboter und die Gartenkultur.

    Wir treffen die Mur nur selten, aber dann in voller Pracht und schon als richtiger Strom. Kurzbesuch (bei den Gelsen) an der Insel der Liebe inklusive Schiffsmühle und ab nach Kroatien.

    Nach 30 KM in Slowenien wechseln wir die Mur-Seiten.

    Murübergang bei Gornja Bistrica

    Grenze zu Kroatien – wir zeigen zum ersten Mal den Reisepass her.
    Wir erreichen die Drau und staunen über die (gestaute) Wassermenge. 

    Ganz Kroatien feiert, hunderte Fahnen auf Häusern und Autos zeugen vom Fussballhype um die Mannschaft die gestern England aus dem WM-Wettbewerb schoß!

    Kürbis- Kukuruz-und Sonnenblumen-Felder kurz vor Donja Dubrava

    Heute erreichen wir Legrad, dort fließen die Mur (Mura) und die Drau (Drava) zusammen und die relativ armselige, von der Energiewirtschaft gerupfte Drau, bleibt namentlich der Hauptstrom. In jedem Fall mäandern die zwei Damen stattlich weiter, immer der Grenze zu Ungarn entlang nach Süd-Osten, der Donau entgegen. Dorthin wo auch unser Weg hinführt.

    Mur (Mura) – Drau (Drava) Zusammenfluss

    Kroatien gegen Osten ist ähnlich der Südsteiermark gegen Süden, viele Felder, wenige Hügel und schnell amal fad. Halbstündig geradeus fahren und links und rechts Felder ohne Ende zu sehen ist eintönig, obwohl die kilometerlangen Sonnenblumenfelder schwer beeindruckend sind. Jedes Dorf ist eine willkommene Abwechslung und immer erstaunlich ist die gute Infrastruktur vor Ort. Oft zwei kleine Läden und Tschecherl.

    Gulasch und schlechter Schlaf in der Fernfahrerkneipe

    Nur mühsam erreichen wir Osijek da es keinen richtigen Radweg gibt und Hauptstraßen sind äußerst unbehaglich zu Fahren. Die Drau zeigt sich kaum, dafür werden wir in Osijek belohnt mit einem schönen Sonnenuntergang an der Drava.

    Sonnenuntergang an der Drau in Osijek
    Marina in Osijek, am Wasser herrscht Leben
    Die Kroaten wären bereit für den Weltmeister-Titel

    Wir radeln weiter gegen Osten und im ganzen Land herrscht Ausnahmestimmung ob der Fussball-WM. Überall sind Rot-Weiße-Karos zu sehen. In der Fanzone in Vukovar dann die längste Fahne ever.

    Pubplic Viewing Area in Vukovar

    Die Stadt hat sich, zumindest im Zentrum und nach außen hin, vom Krieg erholt und erstrahlt regelrecht.  

    Kurz vor Vukovar, in Dalj treffen wir in beindruckender Weise das erste Mal die große Dame mit Namen Donau. Die Mündung der Drau in die Dunav ist leider nicht zugânglich, das Gebiet ist der Landminen wegen gesperrt!

    Die große Dame Donau 
    Ich gebe mich dem Zucker hin

    Die letzten Kilometer nach ILOK (letzte Station in Hrvatska) gehts überraschend viel auf und ab und wir machen anständig Höhenmeter. Die Donau hat hier ganze Arbeit geleistet und riesige Lehmhügel angeschwemmt. In Ilok schauen wir noch das WM- Finale und nehmen Abschied von Kroatien, morgen gehts weiter nach Serbien.

    Ilok Castle

    Weiter gehts mit Teil II

    von der Mur bis zum Alpbach, mein neuer Vortrag ist fertig.

    „Das schönste am Gehen ist das Gehen“

    mein neuer Vortrag ist fertig:

    „von der Mur bis zum Alpach, von mir zu Dir“ eine Tirolerin und ein Steirer gemeinsam am Weg.

    Diesmal in Wien – am 5 April im Cafe Benno in der Alserstrasse 67 in 1080 Wien

    (Beginn ist 19:00 & Eintritt € 8.-)

    Karten gibt es  unter 0680 2142101

    Begleiten sie uns am Zentralpenweg 02 vom Hauptplatz in Frohnleiten bis nach Brixlegg in Tirol. 

    30 Tage 550 Kilometer 22 000 Höhenmeter voll mit den schönsten Eindrücken unserer herrlichen Bergwelt

    Kartenbestellungen hier email: joerg@dulsky.at
    Cafe Benno Wien

     

     

     

     

     

    von der Mur bis zum Alpbach Teil III

    Tag 26-30 neue Bambergerhütte – Brixlegg im Alpbachtal

    Nachdem es gute 36 Stunden durchgeschüttet hat und der Bach schon fast die Brücke erreicht hat geht es mittags los auf den Schafsiedel rauf.

    Blick aus der Hütte

    Der Aufstieg zum Schafsiedel ist mit vier schönen Seen gewürzt und die Stimmung nach dem Regen wunderschön!

    Unterer Wildalmsee

    Auf dem Gipfel liegt sogar noch Schnee, dieser beeinträchtigt uns kaum, der Nebel jedoch ist für uns sehr hinderlich da wir nicht auf die andere Seite runter sehen können und uns auf die Karte verlassen müssen wo wir den Abstieg wagen. Auf nassem Stein und nassem Gras, mit nassen Schuhen (trotz Gamaschen), steigen wir die 1200 Höhenmeter runter zum Talgrund (:

    "wegloser" Abstieg zum langen Grund
    „wegloser“ Abstieg zum langen Grund
    das erste Mal werden Evas (Nassgras) Schnee-Eisen angelegt.
    gerecht geteilt, das erste Mal werden Evas (Nassgras) Schnee-Eisen angelegt.

    Irgendwann treffen wir auf die Forststrasse welche auf der  Karte eingezeichnet ist, leider verschwindet diese alsbald wieder und durch sumpfige Kühweiden gehts weiter runter. Das ist nicht das erste mal das Karte und Natur nicht übereinstimmen.

    Angekommen am Talgrund finden wir noch eine offene Jausenstation, essen Graukäse und lüften unsere Schuhe kurz aus. Leider müssen wir nochmal in die nassen Schuhe rein und weiterstapfen, um uns einen Biwakplatz zu suchen. Ein Mangel an Kommunikation und ein Mangel an ebenen Patz führt dann noch zu schlechter Laune und mit Mühe kann ich Eva dazu überreden in der Finsternis die letzten hundert Höhenmeter zur Neubergalm aufzusteigen. Dort angekommen sehen wir Licht und klopfen an die Stube um  die Familie mit unserem Antlitz zu erschrecken und einen Schlafplatz zu ergattern. Wir bekommen den einzigen ebenen Platz auf der Alm zugewiesen und biwakieren zwischen Parkplatz und Sandkiste :-))

    der romatische Blick am Morgen aus dem Zelt
    der romantische Blick am Morgen „aus“ dem Zelt
    der weniger romantische Blick auf das Zelt ;-)
    der weniger romantische Blick „auf“ das Zelt ;-)

    Am nächsten Tag geht es weiter auf das Sonnbergjoch, unser Übergang zum Alpbachtal. Mit den Höhenmetern steigt die Stimmung und der Luftdruck.

    am Sonnbergjoch, unser letzter Gipfel
    am Sonnbergjoch, unser letzter Gipfel

    Über zwei Almpausen, Steinbergalm und Faulbaumgartenalm gehts raus nach Inneralpbach, immer dem Alpbach folgend.

    Steinbergalm, die Jungs machen Superkäse dort
    auf der Steinbergalm im Talschluß … die Jungs machen Superkäse dort
    mit unseren neuen Freunden Harald und Ile auf der Faulbaumgartenalm
    mit unseren neuen Freunden Harald und Ile auf der Faulbaumgartenalm

    In Alpbach wird dann noch hemmungslos bis 22 Uhr gefeiert ehe wir todmüde ins Bett fallen. Am Schlusstag gehts über das Höseljoch und die Holzalm runter nach Zimmermoos und Brixlegg. Zuvor noch ein Kaffee beim Böglerhof und vorbei am Forum Alpbach geht es zum Hösljoch rauf.

    Böglerhof in Alpbach... hier lernte Eva englisches Küssen ;-)
    Böglerhof in Alpbach… hier lernte Eva englisches Küssen ;-)
    das neue Forum Alpbach, letzte Hand wird angelegt ... nächste Woche ist hier die Welt zu Gast !!
    das neue Forum Alpbach, letzte Hand wird angelegt … nächste Woche ist hier die Welt zu Gast !!
    Blick nach Inneralpbach
    der Blick zurück nach Inneralpbach

    ein klein wenig wehmütig und deswegen sehr langsam genießen wir den Weg um den Gratlspitz herum, zur Holzalm.

    wp-1470749169816.jpg
    der Blick in die Wildschönau und ins Inntal zum zahmen und wilden Kaiser
    auf der Holzalm
    auf der Holzalm (steppt der Bär)
    Eva geht zur Mama nach Brixlegg
    Eva geht heim zur Mama nach Brixlegg ;-)
    Ankunft Hohlsteinweg 12 in Brixlegg
    Ankunft Hohlsteinweg in Brixlegg

    … und die Marillenknödel warten schon :)))

    Mahlzeit ... Finish
    Mit Werner , Mama und Marillenknödel … Mahlzeit !!!

    Fin —Ende — Finito  heim fahren wir mit der Eisenbahn … obwohl , den Weg würden wir jetzt schon gut kennen ;-)

    … von der Mur bis zum Alpbach Teil II

     

    Tag 18-21  Obertauern –  Zell am See

    über die Südwiener & Franz Fischerhütte nach Hüttschlag und weiter nach Zell am See und dem Salzachtal entlang westwärts

    auf der Passhöhe in Obertauern

    Am Radstädter-Tauern fuhr die Ennstal- Classic ihre Runden, glücklicherweise mittags, nachmittags goss es wieder aus Eimern und für Cabrios ist das bitter. Mit diesem Luxusproblem will ich aber niemanden belasten. Wir steigen auf auf die Südwienerhütte und der Motorradlärm am rechten Ohr läßt keine Stimmung aufkommen. Der Unterschied zwischen Bild und Ton ist zu eklatant und der wunderschöne Lärchenwald kommt zu kurz.

    Eva mit Zöpfen vor der Südwiener- Hütte

    Der Motorlärm war nun vorbei, dafür gibt es Plastikblumen auf den Tischen. Wir kommen dem Tourismus immer näher. (ich hoffe dieses Gedeck bleibt eine Ausnahme, ist  ähnlich skuril wie Mineralwasser trinken auf der Alm).

    An diesem Tag bleiben die Spuren der Zivilisation präsent, wir überqueren unseren zweiten Autobahntunnel (Nummer eins war der Gleinalmtunnel)  und auch diesmal wird der Übergang von einer Hochspannungsleitung begleitet.

    Hochspannung auf dem Weg zur Taferlscharte
    Das Mosermandl bleibt für 1½ Tagen unser Begleiter
    Der Auspuff des Tauerntunnels

    Wie gesagt, der Tourismus legt zu, beide Hütten vor uns sind ausgebucht uns so packen wir wieder unser Zelt aus und genießen das Essen und Radler auf der Jakoberalm und betten uns auf „therm-a-rest“ Sehr erfreulich sind die vielen Familien die „Almurlaub“ präferieren und viele kommen von weit her :))

    Almen-Campingplatz
    Almen-Campingplatz
    Eva im Schoße einer mächtigen Zirbe
    ... ich fuehl mich auch wohl bei Ihr :-))
    … ich fuehl mich auch wohl bei Ihr :-))

    Neben den beeindruckenden Felsbergen wie Mosermandl und Permuthwand gibt es in den Radstädter- Tauern sehr viele Grasberge und die An-Ab-Stiege sind wesentlich sanfter und knieschonender als noch in den Schladminger- Tauern.

    Grasberg
    Blick ins Riedingtal

    Der Vorteil des Tourismus liegt auf der Hand, viel mehr Hütten mit vermehrtem Labungsangebot ;-)

    die neue Franz- Fischer- Hütte …
    ... mit Traumterasse
    … mit Traumterasse

    übers Haselloch gehen wir rüber zum wunderschönen Tappenkahrsee, davor noch ein letztes (selfie) Bild mit dem Berg-mit-Loch, Mosermandl.

    selfie mit MM
    Kuh am Haselloch
    Nachmittagsrast
    ein Traum von einem Platzerl, der Tappenkarsee
    ein Traum von einem Platzerl, der Tappenkarsee
    eine Riesenfreude ist eine sg. Ueberraschungsalm, die Draugsteinalm zb. … Du kommst um die Ecke und erblickst einen Brunnen voller Getraenke und eine Kreidetafel voller Speisen :))

    einige Impressionen:

    wasserfuehlen in der Mittagspause
    … das alte “ ich habe einen Stein im Schuh-Spiel“
    ... dann wieder fest schnueren ... bis zum naechsten St...
    … dann wieder fest schnueren … bis zum naechsten St…
    der Gaul hat meinen Jausenapfel gerochen und auch bekommen.
    Abstieg nach Huettschlag
    Abstieg nach Huettschlag
    ... Ankunft in Huettschlag
    … Ankunft in Huettschlag

    Wie sooft kommen wir an und kurz darauf regnet es. Wir finden ein nettes Zimmer im ehemaligen Bergbauort und im „Almroesl“ gutes Essen und mit Helga Zraunig (der Chefin) eine nette Gespraechspartnerin. Beides geniessen wir auf der Terasse mit dickem Gewitter inklusive.

    Da wir ein Zeitlimit haben muessen wir um zweieinhalb Etappen kuerzen und zwei Taeler ueberspringen, das Gasteinertal und Raurisertal werden im Ost-West-Tal, dem Salzachtal genommen. Mit Bus und Bahn gehts weiter nach „Zell in Arabien“ … ich meine natuerlich „Zell am See“ Hier steigen wir auf dem Weitwanderweg 702 Variante A ein und verlassen den Alpenhauptkamm um auf den Glemmtaler Alpen (nördlich der Salzach und westlich von Zell am See) weiter zu gehen. Der Alpenhauptkamm ist mit unserer Ausrüstung nicht zu machen, ohne Gletscherausrüstung wäre das fahrlässig und mit, wäre unser Rucksack zu schwer.

    so eine Busfahrt kann auch was
    so eine Busfahrt kann auch was
    ... und eine Bahnfahrt natuerlich auch
    … und eine Bahnfahrt natuerlich auch

    Hier im Hotel ist das keyboard (wie man schon merkt) auf Englisch (und gottseidank nicht Arabisch) auf den Strassen hingegen steht schon vieles auf Arabisch und das Stadtbild ist echt „strange“

    eine Strassenmusikantin singt Arabisch fuer Araberinnen.
    eine Strassenmusikantin singt Arabisch fuer Araberinnen.
    ... und das ganze Stadtbild ist von Kopftuechern gepraegt.
    … und das ganze Stadtbild ist von Kopftuechern gepraegt.

    Der Tourismus treibt hier wirklich absurde Blueten, die intensive Werbung im arabischen Raum traegt Fruechte. Das Zielpublikum erfreut sich am Regen der vom Himmel faellt, wir hingegen freuen uns an der Sonne die vom Himmel scheint.

    Wie auch immer, wir sind froh von hier zu verschwinden und werden wohl auch nicht  wiederkehren. Das ist schon a bisserl Disney-World hier ((:

    … bis bald … vielleicht schon in Tirol … Wir gehen ein-zwei Etappen  auf dem 702A weiter und werden dann Richtung NordWest (Tirol) abbiegen. Die weitere Route wird improvisiert und wird spannend.

    Tag 22-25 über die Pinzgauer Grassberge & Kitzbühler Alpen nach Westen bzw. Nordwesten, nach Tirol.

    Noch einige Erledigungen, Hirschtalk eignet sich auch zum Schuhputzen –

    … ohne Mithilfe der Zunge werden sie nicht schön

    – zuerst zum Pipa, Sonnencreme kaufen-

    ohne Worte

    – und dann mit dem Porsche auf die Schmittenhöhe ;-)

    Ferry Porsche Panoramagondel

    Auf dem Pinzgauer „Spazierweg“ gehts Richtung Westen, dem Salzachtal folgend.

    Der Blick zurück zur Schmittenhöhe

     

    Unserer Unabhängigkeit fröhnend begebe ich mich gegen 18 Uhr auf Zeltplatzsuche, mitunter kann das 30 Minuten dauern um ein einigermaßen ebenes und sicheres Platzer zu finden.

    auf Zeltplatzpirsch
    … gefunden :))
    Morgenstimmung
    Der Frühstückskoch
    Der Frühstücks-Esser

     Der Spazierweg erweist sich als Sp(tr)apazierweg und bis Mittersill sind 25 km zu spazieren. Bei angenehmen Temperaturen und wunderschöner Aussicht auf die Hohen Tauern spazieren wir einen Rücken nach dem anderen ab. Dazwischen gibt es wieder mal eine Überraschungsalm und wir trinken dort den besten Kaffee seit unserem Aufbruch

    Hochsonnbergalm
    Pinzgauer Spazierweg
    Wo gehts weiter?
    Der Prinz hat wieder mal einen Stein im Schuh ;-)

    Wir steigen nach Mittersill ab und finden mit Mühe ein Zimmer, der Grund für die gute Buchungslage ist ein blau-weißer. Der FC Schalke 04 trainiert hier und im Großraum Mittersill halten sich gut 500 Fans auf, um Ihre Mannschaft beim Training zu zusehen.

    FC Schalke 04

    Mittersill ist eine ausgesprochen nette Gemeinde im Pinzgau und begrüßt uns mit einem Sonnentag und super Frühstück.

    Frühstück im Hause Rieder

    Über den Pass Thurn und dem Wildkogel gehts weiter in den Oberpinzgau. Wir sind nun in den Kitzbühler Alpen unterwegs und die Liftmasten vermehren sich zusehends.

    Sonnenkraftwerk mit Hohen Tauern

    Die Liftstützen und Sonnenkraftwerke werden weniger und wir durchschreiten den zauberhaften Montlanger – Wald bei Abend-Dämmerung. Kurz vor 21 Uhr finden wir am Talgrund unmittelbar neben dem Trattenbach ein schönes Biwackplatzerl.

    Am nächsten Morgen gehts über die Trattenbachalm ( Kaffeepause) und übers Kröndlhorn rüber in unser Ziel- Bundesland; Tirol, somit ist heute am Tag 25 ein Feiertag und auf der „Neuen Bambergerhütte“ fröhnen wir in der Nachmittagssonne dem Biertrinken und dem Kaiserschmarrenessen :))

    Eva überschreitet die Landesgrenze nach Tirol

    Heute regnet es richtig fett, in den Morgenstunden beginnend und anhaltend bis zum Nachmittag. Wir beschließen den Regen in der sehr angenehmen und ruhigen Bambergerhütte auszusitzen und morgen unsere weglose Etappe in den Langen Grund rüber anzugehen.

    weiter gehts auf Teil III … von der Mur bis zum Alpbach Teil II weiterlesen

    … von der Mur bis zum Alpbach

    am Montag (11.07.2016) gehts los, vom Hauptplatz Frohnleiten bis nach Brixlegg, gelegen am Eingang zum Alpbachtal. Wir folgen dem 02-er Weg – dem Zentralalpenweg über die Alpen. Die Etappen sind lang und teilweise überaus fordernd, da unsere Rucksäcke wieder schwer sein werden (wegen dem autarken Lebensstil)

    Tag 1  auf die Gmoalm bei Frohnleiten.

    Frohnleiten Hauptplatz „noch Juliwetter“

    Ankunft auf der Gmoa erst um 21 Uhr wegen des späten hitzebdingten Starts. Zum Betthupferl gab es noch eine (selbstgetragene) deftige Jause. Auf dem schon erprobten Zeltplatz lässt es sich gut schlafen. Frühtückstee gab es vom Senner (gratis), danach weiter zur Fensteralm

    Halterhütte auf der Gmoa

     

    Fensteralm wir stoßen auf den 02-er Weg

    Tag 2-3 Gleinalpe  

    das Wetter auf der Gleinalpe ist stets bescheiden und wankelmütig. Am Lammsattel dann die ganze Unwetterpalette: Regen-Donner-Hagel und Nebel.

    Nebelzeit
    Regenzeit

    Nach zwei Zeltnächten und 24 h Regen freuen wir uns auf eine Bergsteigersuppe auf dem Gleinalmschutzhaus, schon von weitem sehen wir Licht und dann, die Enttäuschung beim Öffnen der Eingangstür… verschlossen … davor das Schild „komme um 16 Uhr“ …die Stimmung war im Keller :((( wir halfen uns mit einer Maggi Tomatencremesuppe und akzeptierten unsere nassen Füße.

    Anstatt auf den Roßbachkogel zu gehen, biegen wir nach Norden ins Gleintal ab. Der drohende Donner vor uns, machte eine Gradwanderung zu gefährlich. Durch den Regen gings dann endlos den Gleingraben hinaus nach Knittelfeld wo uns Christa herzlichst in Empfang nahm.

    gehen im Regen
    Schlussverkauf im Lagerhaus Knittelfeld
    Schlussverkauf im Lagerhaus Knittelfeld „abgekämpfter Weitwanderer günstig abzugeben“
    schöner Abend in Christas Stüberl (in Apfelberg) Lenzmoser & Zirbenschnaps

    Tag 4-6 Knittelfeld – Hohentauern

    Durch die wunderschöne Ingering und über das Kettentörl  gehts rüber ins Triebental zur Bergerhube.

    Ingeringsee

    Zeltplatz in der IngeringZeltplatz in der Ingering

    Feldküche mit dessert

    Einsam und gemütlich steigen wir durch Weiden und nassen Boden aufs Kettentörl und schaffen es ohne Regenpelerine bis zur Kaspressknödelsuppe in die Bergerhube. Im Nachmittagsregen steigen wir auf die Mödringalm auf. Der ÖAV veranstaltet hier schon seit 48 Jahren ein Kinderzeltlager mit einem richtigen Zeltdorf. Gerade noch haben wir die Bergmesse versäumt und schummeln uns vorbei, höher hinauf auf 1700 Meter bis wir einen geeigneten Zeltplatz finden.

    Eva am Weg
    Eva am Weg

    in der Nacht wechseln sich Regen und Wind ab, der Eine lässt Dich nicht schlafen und der Andere macht so einen guten Sound und läßt Dich erst recht nicht schlafen. Somit war die Nacht nicht sehr erholsam. :))

    Zeltgast

    Der Aufstieg zum Knaudachtörl gestaltet sich schwieriger als gedacht da wir auf dem falschen Weg unterwegs sind ,nämlich zu den Gamskögeln, von dort schaut der Schnee runter und der Wind pfeift uns um die Ohren.

    Gamskögerl.

    Nach einer heiklen Querung rüber zu unserem 02-er Weg kommen wir beim Knaudachtörl erstmals über die 2000-er Marke.

    Knaudachtörl

    … weiter übers Triebentörl auf den Sonntagskogel, mit 2229 Meter der höchste Punkt bisher. An einem Samstag erweist sich der Sonntags-Kogel als höchst abweisend und der Wind bläst uns fast vom Gipfel

    Sonntagskogel

    „Schiberg bleibt Schiberg“ auch im Sommer ist der S-Kogel weiß. Die 1200 Meter runter zum Weingruberbauer bzw. der Weiterweg auf der Landesstrasse zum Draxlerhaus fordern nochmals Zähigkeit und Durchhaltevermögen.Die Aussicht auf gutes Essen motivieren aber ungemein.

    Eva & Jörg „happy together“ trotz Wetterkapriolen sind wir guter Laune, der Naturgenuß ist großartig

    Bei Thomas und Ulrike (den Musik-Wirtsleuten) fühlen wir uns sehr wohl und wir gönnen uns im Draxlerhaus einen ersten Ruhetag, sitzen nach einer Regenwoche den (hoffentlich letzten) Schlechtwettertag aus und trocknen unsere strapazierten Schuhe und Körper

    … schreiben Tagebuch und blog und genießen den Regen vor dem Fenster.

      Tag 7 Ruhetag

    Morgen gehts weiter Richtung Planneralm bzw. Donnersbachwald.

    Tag 8-9 Hohentauern – Donnersbachwald 

    Start in der Pölsen, weglos den Aufstieg zum Perwurzsattel bewältigt (beim Pölsenursprung nochmal die Wasserflasche aufgefüllt) danach geht die Rally los der Wasserscheide entlang (Mur-Enns)… auf und ab und auf und ab …der Aufstieg zum Hochschwung war dann Evas Meisterstück, trotz Höhenangst die Kletterei auf den großen Bärenkogel gemeistert

    Um 18 Uhr schlagen wir unser Biwak auf, windgeschützt und eben auf 2000 Meter

    Biwak

    es geht auf …

    Der Weg durch die Rottenmanner Tauern ist unfassbar zach, ein 2000-er reiht sich an den Anderen, dazu stetiger, eisiger Nordwind , trotzdem unfassbar schön :))

    Wind heißt auch … kein Regen :)))

    Wölzer-Tauern-Panorama
    unser Maskottchen, entspannt

    Ein gutes Haus, Gasthaus zur Gams in Donnersbachwald

    Gasthaus zur Gams

    Tag 10 Donnersbachwald-St. Nikolai Sölktal

    nach einem entspannten Vormittag gehts weiter über die Gstemmerscharte runter nach Mößna und weiter nach Sankt Nikolai im Sölktal, ein Traumtag mit Traumwetter :))))

    eine Traumroute über die Gstemmerscharte

    Tag 11-13 Sankt Nikolai im Sölktal – Breitlahnhütte

    Die Sölktäler sind touristisch eindeutig unterbewertet, der Aufstieg zur Schimpelscharte landschaftlich ein Hotspot, bei der Hohenseealm gibt es eine willkommene Labung

    nachdem das Wetter für den nächsten Tag so schlecht angesagt ist und wir eine lange Etappe vor uns haben, ziehen wir weiter und biwakieren zwei Stunden später auf der Huberbaueralm. Gerade das Zelt aufgebaut und schon geht das Gewitter los (: über der Baumgrenze ist ein Gewitter immer ein Erlebnis. Ohne Ohrenstöpsel hätte ich keine Stunde geschlafen. Am nächsten Morgen, dann dieses Bild:

    staunende Jungkühe vor unserem Zelt
    Wasserfälle sind in den Schladminger Tauern stets präsent

    Die zweite Wanderwoche war überaus genußvoll und nur einmal zogen wir die Pellerine über :))

    Tag 14 – 17 Breitlahnhütte – Obertauern
     Höhenmeter sind angesagt, gottlob sind wir schon „fit bei Schritt“ unter 1000 Höhenmeter tut sich in dieser Gegend gar nix, der Aufstieg zur Tratterscharte dauert fünf Stunden und bis auf ein Vogelkundlerehepaar gehört die ganze Pracht uns alleine

    Eine Alm wie im Bilderbuch , „die Lassachalm“

    Evas Endspurt zur Trattenscharte – erstmals mit Schneefeldern

    Von der Preintaler bis zur Gollinghütte nehmen wir den 777 er Weg über das Waldhorntörl und der Greifenbergscharte, eine vermeintliche Abkürzung mit alpinem Charakter. Nebenwege sind kaum begangen und Aufstiege zu Scharten eher weglos und sportlich … dafür überaus einsam

    Auf der Gollinghütte geniessen wir den Regen der auf die Terasse prasselt, bei exzellentem Kaiserschmarren.

    Bei Nebel und Schlechtwetter steigen wir (schweisstreibend) auf die Gollingscharte auf und weiter gehts zur Landawirseehütte

    … über die Trockenbrotscharte gehts dann westwärts zur Keinprechthütte. Der letzte Tag in der Steiermark, wir gehen über 3 Scharten nach Salzburg rüber. Krukeckscharte – Ahkarscharte (Grenze) und Seekarscharte – runter nach Obertauern. Nach den ersten 600 Höhenmetern Auf-und-Abstieg gibts eine belebende Suppe auf der Ignaz Mattis – Hütte

    Pause vor der Rotmandlspitz
    mäjestetisch ragt der Hochgolling aus dem Panorama

    ab der der Ahkarscharte, pünktlich zur Grenze nach Salzburg beginnt es zu regnen

    Im Endspurt steigen wir runter nach Obertauern, kurz vor der Seekarhütte treffen wir wieder unsere liebgewonnen Langzeitgefährten, Roland & Gudrun. Gemeinsam per Autostopp gehts die letzten 2 Kilometer gemütlich runter nach Obertauern- City. Mit Mühe finden wir ein Quartier, zwei Drittel aller Häuser sperren im Sommer nicht auf. In der Pension Weinberger werden wir wärmstens aufgenommen und beschlagnehmen gleich mal , Waschmaschine und Dusche ;-)

    … von der Mur bis zum Alpbach weiterlesen

    Tournee 2015 „Costa Rica, pura vida“

    Ein großes Dankeschön an alle meine Besucher, welche im Rahmen meiner Steiermark-Tournee mit mir in die Karibik reisten und mit mir das eine oder andere anregende Gespräch führte. Es war schön, bis zum nächsten mal.

    Costa.Rica.Postkarte_Flyer.A6.VORN.Druck

    weitere Termin
    weitere Termin

    Hochschwab mit Wetterumsturz

    Tournee 2014

    Herzlichen Dank für das große Interesse an meiner Mur-Meerwanderung

    die 20 Stationen quer durch die Steiermark & Kärnten waren für mich eine schöne Erfahrung. Ich konnte liebe Menschen kennenlernen und bin auf große Begeisterung und Mithilfe gestoßen.

    Heimatsaal_3_web Heimatsaal_2_web Heimatsaal_1_web